30.08.2009 | Alter: 2 yrs
| Von: Stefanie Sieckmann
Die Atmosphäre für die beiden Super-Athleten war angemessen. Im Hintergrund thronte Schloss Windsor - in sanftes Licht getaucht - über den Wipfeln der Bäume. Der Dressur-,vom Flutlicht erhellt, rückte Pferde und Reiter noch mehr in den Fokus. Die Zuschauer genossen trotz eines überraschend kühlen Abends die Vorstellung der Teilnehmer, und zum ersten Mal hieß es : Ausverkauftes Haus. Die Springreiter hatten weniger Glück was das Interesse des britischen Publikums anging. Gähnende Leere auf den Rängen, nur hier und da saßen Gruppen von Fans zusammen. Die Niederländer mit ihren orangefarbenen Schals, Mützen und T-Shirts bildeten einen bunten Fleck im tristen grau der leeren Sitzreihen. Trotzdem. Der Sport war nicht minder sehenswert. Kraque Boom und Corradina, Oki Doki, Livello und Asti Spumante,sie waren mehr als sehenswert bei ihren Runden durch den parcours. Der war heute, bei der Einzelwertung, übrigens einem englischen  Country-Garten nach empfunden. Hindernisse, die oft große Ständer benötigten, ein als Brücke konstruiertes überbautes Wasser - da gab es ordentlich was zu gucken für die Pferde. Und zu springen natürlich auch. Hindernishöhen von bis zu 1,65 hatte Bob Ellis aufgebaut. und er war begeistert von seinem Parcours. Das beste was er je gebaut hat, schwärmte er im Anschluss an die Prüfung. Da können wir gespannt sein, was er das sich nächste Mal ausdenken wird.
| Von: Stefanie Sieckmann
Wahre Größe
Totilas - der Herr des Vierecks. Selten sieht man Pferde, die mit dem Publikum flirten. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der Totilas nach seiner Vorstellung aus dem Viereck schreitet und an den Zuschauerrängen vorbei defiliert, ist einfach nur erstaunlich. Als wäre die Arena sein eigenes Areal und er wollte mal näher sehen, wer da zu Besuch gekommen ist. Dabei ist der Hengst erst neun Jahre. Eine solche Abgeklärtheit wünscht man sich selbst bei den meisten älteren Pferden. Parzival, ebenfalls eindrucksvoll gelassen unterwegs, wirkt daneben eher wie ein Ritter, stolz seine Königin begleiten zu können und wie ein Ausbund an jugendlicher Energie. Beide Pferde glänzten bei der Einzelentscheidung, der Kür, mit herausragenden Leistungen. Totilas brach seinen eigenen Weltrekord und ging mit über 90 % vom Platz.ÂDie Atmosphäre für die beiden Super-Athleten war angemessen. Im Hintergrund thronte Schloss Windsor - in sanftes Licht getaucht - über den Wipfeln der Bäume. Der Dressur-,vom Flutlicht erhellt, rückte Pferde und Reiter noch mehr in den Fokus. Die Zuschauer genossen trotz eines überraschend kühlen Abends die Vorstellung der Teilnehmer, und zum ersten Mal hieß es : Ausverkauftes Haus. Die Springreiter hatten weniger Glück was das Interesse des britischen Publikums anging. Gähnende Leere auf den Rängen, nur hier und da saßen Gruppen von Fans zusammen. Die Niederländer mit ihren orangefarbenen Schals, Mützen und T-Shirts bildeten einen bunten Fleck im tristen grau der leeren Sitzreihen. Trotzdem. Der Sport war nicht minder sehenswert. Kraque Boom und Corradina, Oki Doki, Livello und Asti Spumante,sie waren mehr als sehenswert bei ihren Runden durch den parcours. Der war heute, bei der Einzelwertung, übrigens einem englischen  Country-Garten nach empfunden. Hindernisse, die oft große Ständer benötigten, ein als Brücke konstruiertes überbautes Wasser - da gab es ordentlich was zu gucken für die Pferde. Und zu springen natürlich auch. Hindernishöhen von bis zu 1,65 hatte Bob Ellis aufgebaut. und er war begeistert von seinem Parcours. Das beste was er je gebaut hat, schwärmte er im Anschluss an die Prüfung. Da können wir gespannt sein, was er das sich nächste Mal ausdenken wird.











