22.04.2009 | Alter: 3 yrs
| Von: Martina Brueske
Das Internationale Sportgericht CAS folgte dem Einspruch der deutschen FN, die eine längere Strafe für den Ex-Europameister gefordert hatte, als vom FEI-Tribunal verhängt. Das hatte noch 2008 auf Medikation entschieden, das CAS folgte der FN und verhängte eine Doping-Sperre von insgesamt acht Monaten (vom 21. August bis zum 20. April).
Die Nachricht sprach sich im Arezzo Equestrian Center wie ein Lauffeuer herum über sämtliche fünf Plätze und die sind wahrlich groß. Allein in den Sandplatz am Veranstaltungsbüro passen locker vier Dressurplätze internationaler Abmessungen hinein und der Abreiteplatz für die Global Champions Tour hat sogar ein Zeltdach – sicherheitshalber - denn vor 14 Tagen lag kurzfristig mal Schnee auf den Hügeln rund um Arezzo und noch am Sonntag hatte es kräftig geregnet. Praktisch die gesamte Weltelite hat sich bei Ita Marzotto zur ersten Station der Global Champions Tour 2009 versammelt, die Nachricht vom CAS-Entscheid sorgte für Gesprächsstoff. Gerco Schröder, Mannschaftswelt und –Europameister glaubt man die Sorge um die Zukunft: „Ich finde es müssen für alle die gleichen Regeln gelten!“ Schwupps rein mit dem Finger in die offene Wunde! Wie wird man denn nun in Lausanne damit umgehen, das für Bernardo Alves, Denis Lynch und Rodrigo Pessoa die Folgen des olympischen Capsaicin-Einsatzes, bzw. Pseudo-Capsaicins, andere sind als für Ahlmann? Vermutlich gar nicht. Es zeigt sich wieder einmal, dass das Thema Doping und Medikation im internationalen Pferdesport viel zu lange halbherzig liegen gelassen wurde wie ein ungeliebtes Spielzeug. Und Nachlässigkeiten dieser Art holen einen ja bekanntlich irgendwann totsicher und sehr schmerzhaft ein.
Botschaften wie diese mögen Gesprächsstoff bieten, sie sind lange kein Grund, die Arbeit liegen zu lassen und so wird munter geritten auf den weitläufigen Plätzen. Marzottos Zentrum bietet alles, was das Herz begehrt: feste Stallungen, eine gepflegte Anlage, riesige Plätze und die sind – gemessen an den Wetterverhältnissen der vergangenen Wochen – in einem bemerkenswerten Zustand. Ein wenig zögerlich wurden die dicken Winterjacken beiseite gelegt – so ganz traut man dem Sonnenschein noch nicht. Nur die Aussteller haben eine Nase für das Wetter – auf die Zelte und raus mit Antiquitäten, Bekleidung und origineller Deko, schließlich könnte es ja irgendwann wieder regnen…..
| Von: Martina Brueske
Endlich FrĂĽhling - zumindest in Arezzo
Es sind so gut und gern 16 Grad Lufttemperatur in Arezzo, die Sonne scheint und fast jedermann schaut freundlich drein. Kein Wunder, hat es doch bis Mittwoch ordentlich geschüttet in der Toskana. Der erste Tag der Global Champions Tour ist mit Sonne angebrochen, nur für einen war das ein kurzes Vergnügen. Das prominente deutsche Aufgebot hat sich um Christian Ahlmann reduziert. Kaum angekommen, packte der Westfale heute Vormittag flugs wieder Pferde und Koffer ein und trat die Rückreise nach Marl an. Warum auch weitere Kosten verursachen?Das Internationale Sportgericht CAS folgte dem Einspruch der deutschen FN, die eine längere Strafe für den Ex-Europameister gefordert hatte, als vom FEI-Tribunal verhängt. Das hatte noch 2008 auf Medikation entschieden, das CAS folgte der FN und verhängte eine Doping-Sperre von insgesamt acht Monaten (vom 21. August bis zum 20. April).
Die Nachricht sprach sich im Arezzo Equestrian Center wie ein Lauffeuer herum über sämtliche fünf Plätze und die sind wahrlich groß. Allein in den Sandplatz am Veranstaltungsbüro passen locker vier Dressurplätze internationaler Abmessungen hinein und der Abreiteplatz für die Global Champions Tour hat sogar ein Zeltdach – sicherheitshalber - denn vor 14 Tagen lag kurzfristig mal Schnee auf den Hügeln rund um Arezzo und noch am Sonntag hatte es kräftig geregnet. Praktisch die gesamte Weltelite hat sich bei Ita Marzotto zur ersten Station der Global Champions Tour 2009 versammelt, die Nachricht vom CAS-Entscheid sorgte für Gesprächsstoff. Gerco Schröder, Mannschaftswelt und –Europameister glaubt man die Sorge um die Zukunft: „Ich finde es müssen für alle die gleichen Regeln gelten!“ Schwupps rein mit dem Finger in die offene Wunde! Wie wird man denn nun in Lausanne damit umgehen, das für Bernardo Alves, Denis Lynch und Rodrigo Pessoa die Folgen des olympischen Capsaicin-Einsatzes, bzw. Pseudo-Capsaicins, andere sind als für Ahlmann? Vermutlich gar nicht. Es zeigt sich wieder einmal, dass das Thema Doping und Medikation im internationalen Pferdesport viel zu lange halbherzig liegen gelassen wurde wie ein ungeliebtes Spielzeug. Und Nachlässigkeiten dieser Art holen einen ja bekanntlich irgendwann totsicher und sehr schmerzhaft ein.
Botschaften wie diese mögen Gesprächsstoff bieten, sie sind lange kein Grund, die Arbeit liegen zu lassen und so wird munter geritten auf den weitläufigen Plätzen. Marzottos Zentrum bietet alles, was das Herz begehrt: feste Stallungen, eine gepflegte Anlage, riesige Plätze und die sind – gemessen an den Wetterverhältnissen der vergangenen Wochen – in einem bemerkenswerten Zustand. Ein wenig zögerlich wurden die dicken Winterjacken beiseite gelegt – so ganz traut man dem Sonnenschein noch nicht. Nur die Aussteller haben eine Nase für das Wetter – auf die Zelte und raus mit Antiquitäten, Bekleidung und origineller Deko, schließlich könnte es ja irgendwann wieder regnen…..











