23.09.2009 | Alter: 2 yrs
| Von: Martina Brueske
…kann gewaltige Wirkung haben. Da stellte die so genannte Steiner-Kommission in Warendorf am Dienstag die Ergebnisse ihrer wochenlangen Arbeit vor und kam zu Empfehlungen, die den einen oder anderen durchaus überrascht haben – vielleicht auch unangenehm. Die Schlagzeilen bestimmte jedoch der Fall Werth. „Harte Strafe…“ so lautete die Botschaft und fabuliert wurde von einem Jahr Sperre für Isabell Werth. Stimmt gar nicht, stellte jetzt der Dressurausschuss des DOKR klar. Werth ist nach wie vor durch den internationalen Verband FEI bis zum 22. Dezember 2009 wegen Dopings gesperrt. Danach kann die Reiterin ohne wenn und aber an nationalen und internationalen Turnieren teilnehmen, wird aber bis zum 23. Juni nicht für Nationenpreise und Championate berücksichtigt.
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied mit großer Wirkung für die Berufsausübung. Und es gibt dafür sogar ein Beispiel. Auch der Springreiter Christian Ahlmann hat eine lange Sperre von insgesamt acht Monaten gehabt und darf selbstverständlich wieder an Turnieren teilnehmen. Allerdings wird der Reiter über zwei Jahre lang nicht für Nationenpreise und Championatseinsätze berücksichtigt – hat also eine Kadersperre. Man kann es auch noch ganz anders formulieren: Ein Fussballer aus der Bundesliga z.B. könnte nach Ablauf einer Dopingsperre wieder ganz regulär für seine Mannschaft spielen, aber nicht in der Nationalelf.
| Von: Martina Brueske
Der kleine Unterschied….
…kann gewaltige Wirkung haben. Da stellte die so genannte Steiner-Kommission in Warendorf am Dienstag die Ergebnisse ihrer wochenlangen Arbeit vor und kam zu Empfehlungen, die den einen oder anderen durchaus überrascht haben – vielleicht auch unangenehm. Die Schlagzeilen bestimmte jedoch der Fall Werth. „Harte Strafe…“ so lautete die Botschaft und fabuliert wurde von einem Jahr Sperre für Isabell Werth. Stimmt gar nicht, stellte jetzt der Dressurausschuss des DOKR klar. Werth ist nach wie vor durch den internationalen Verband FEI bis zum 22. Dezember 2009 wegen Dopings gesperrt. Danach kann die Reiterin ohne wenn und aber an nationalen und internationalen Turnieren teilnehmen, wird aber bis zum 23. Juni nicht für Nationenpreise und Championate berücksichtigt.
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied mit großer Wirkung für die Berufsausübung. Und es gibt dafür sogar ein Beispiel. Auch der Springreiter Christian Ahlmann hat eine lange Sperre von insgesamt acht Monaten gehabt und darf selbstverständlich wieder an Turnieren teilnehmen. Allerdings wird der Reiter über zwei Jahre lang nicht für Nationenpreise und Championatseinsätze berücksichtigt – hat also eine Kadersperre. Man kann es auch noch ganz anders formulieren: Ein Fussballer aus der Bundesliga z.B. könnte nach Ablauf einer Dopingsperre wieder ganz regulär für seine Mannschaft spielen, aber nicht in der Nationalelf.











